Mini-Zimtschnecken am Stiel

Mini-Zimtschnecken am Stiel

Der ewige Klassiker Zimtschnecke war das Thema der wunderschönen Aktion „Synchronbacken im März“ von Zorras Kochtopf. Das vorgegebene Rezept für den Hefeteig nutzt ein Mehlkochstück, um den Teig noch zarter zu machen. Bei einem Mehlkochstück wird ähnlich wie bei einer Mehlschwitze Mehl und Milch zu einer breiartigen Masse aufgekocht, das Mehl bindet dabei die Flüssigkeit. Man bekommt so viel mehr Wasser in den Teig, der Teig wird also lockerer als üblich.

Für einen gemütlichen Sonntags-Brunch mit den lieben Ex-Kolleginnen hab ich  ganz kleine Zimtschnecken gebacken und auf Steckerleis-Steckerl aufgespießt, so sind sie besonders bei den Kindern echt gut angekommen.

Mini-Zimtschnecken am Stiel

Das allerbeste an diesem Teig ist, dass man ihn gemütlich am Vorabend machen kann. Er ist dann noch ganz weich und ein bisschen klebrig. Dann wandert der Teig zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag lässt er sich ganz hervorragend ausrollen und formen und muss nur noch gebacken werden. Durch die lange Gehzeit braucht Ihr nur ganz wenig Hefe, deshalb bleiben die Zimtschnecken auch bis zum übernächsten Tag noch frisch.

Die vielen anderen großartigen Versionen der Zimtschnecken findet Ihr hier aufgelistet, schaut doch mal vorbei!

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Annkathrin von Kochblog Action
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Kathrin N. von Kathrins Home
Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Katrin von Summsis Hobbyküche
Sandra von morelivingpure
Anna von teigliebe
Karin von Food for Angels and Devils
Isabelle von Isa’s Kitchen
Lisa von BrotKrumenGestoeber
Dagmar von brotecke.blogspot
Gabi von USA Kulinarisch
Käthe von Käthes Kekse

Mini-Zimtschnecken am Stiel

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Schokoladen-Cupcakes mit Rote Bete

Schokoladen-Cupcakes mit Rote Bete

Karottenkuchen hab ich ja jetzt schön öfters vorgestellt, etwa die Rüblitorte mit Mascarpone [klick] oder die Geburtstagstorte [klick]. Aber da gibt’s ja noch so viel mehr tolles Gemüse! Rote Bete zum Beispiel! Klingt vielleicht im ersten Moment etwas komisch, passt aber wirklich ganz ausgezeichnet zu Schokolade, sorgt für eine super saftige Konsistenz, eine wunderschöne Farbe und ist bestimmt schrecklich gesund.

Zusammen mit der luftigen Schokosahne-Haube sind die Rote-Bete-Schoko-Cupcakes eine unschlagbare Kombi. Die Frage ist ja aber: Schmeckt man die Roter Bete jetzt raus oder nicht? Meine persönliche empirische Studie ergibt ein eindeutiges Nein. Oder zumindest nicht sehr. Die lieben Kollegen, die im Büro über das Tablett mit den Cupcakes hergefallen sind, haben zumindest nix bemerkt.

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Schnelles Mischbrot aus dem Topf

Das ist mein absolutes Rekord-Brot: gerade mal 3,5 Stunden vom Teig-Anrühren bis zum fertigen Brot. Heraus kommt ein wirklich ordentliches Mischbrot, das dank wenig Hefe erstaunlich lange frisch bleibt. Wegen der kurzen Führung hat das Brot ein bisschen wenig Tiefe und deshalb hab ich mir eine Win-Win-Situation ausgedacht. Ich hab einfach die verschiedenen Gläser von altem Sauerteig, die vom wöchentlichen Auffrischen im Kühlschrank übrigbleiben, reinverbacken. Gibt Geschmack und macht Platz im Kühlschrank. Dazu muss man nur die Menge Sauerteig wiegen und zu jeweils 50 Prozent vom Wasser und vom Roggenmehl abziehen.

Einfaches Mischbrot aus dem Topf

  • 100 ml Wasser
  • 10 g Zucker
  • 3,5 g Trockenhefe
  • 600 g Weizenmehl 550
  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g Rogenvollkornmehl
  • 95 g Sauerteig
  • 460 g Wasser
  • 20 g Zuckerrübensirup
  • 20 g weiche Butter
  • 20 g Salz
  • 1 EL Brotgewürz (z.B. Koriander, Kümmel, Fenchel, Anis)

1. 100 ml Wasser, Zucker und Trockenhefe mischen und kurz stehen lassen.

2. In der Zwischenzeit Weizenmehl, Dinkelmehl, Roggenvollkornmehl, Sauerteig, Wasser und Zuckerrübensirup in die Schüssel geben. Dann das Hefewasser zugeben und etwa 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten. Dabei die weiche Butter stückchenweise dazugeben.

3. Nach den ersten 4 Minuten Knetzeit das Salz und das Brotgewürz zugeben und langsam weiterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Auf meiner Kitchen Aid dauert das bei niedrigster Stufe ungefähr 4 Minuten.

4. Den Teig zugedeckt 90 Minuten ruhen lassen, dabei alle 30 Minuten falten.

5. Den Teig rundwirken und mit dem Schluss nach unten für 45 Minuten in ein bemehltes Gärkörbchen setzen.

6. In der Zwischenzeit den Ofen und den gusseisernen Topf auf 250 Grad vorheizen.

7. Vorsichtig den heißen Topf aus dem Ofen holen und den Deckel abnehmen. Den Teig hineinplumpsen lassen, den Deckel wieder aufsetzen und den Topf genauso vorsichtig wieder in den Ofen zurückschieben. Ofentemperatur auf 230 Grad reduzieren.

8. Das Brot so 45 backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis es schön knusprig ist.

9. Mjamm!!!

Ofenschlupfer mit Äpfeln

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Heute gibts das beste Reste-Essen überhaupt. Ofenschlupfer, aka Scheiterhaufen mit Äpfeln. Ich liebe ja Hefezopf, das ist dem einen oder anderen geneigten Leser vielleicht schon aufgefallen. Den hier zum Beispiel, oder auch den hier! Aber trotzdem passiert es halb ab und zu, dass ein paar Scheiben Hefezopf übrig bleiben. Und dafür gibt es jetzt die Rettung: Der Zopf wird in Milch und Sahne eingelegt und abwechseln mit Apfelscheiben in eine Auflaufform geschichtet. Butterflöckchen drauf und ab in den Ofen. Das ganze ergibt dann eine Art gebackenen French Toast oder Arme Ritter. Noch warm als fleischfreies Freitagsessen oder zum opulenten Sonntagsfrühstück eine wirklich feine Sache, vor allem wenn man noch ein Schlückchen Vanille-Sauce oder Vanille-Eis dazu gibt. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das nächstes Weihnachten mit übrig gebliebenen Stollen schmeckt…

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Mini-Krapfen

Pünktlich zum Faschingssonntag gibt es heute ein kleines und einfaches Rezept für Mini-Krapfen. Ich hab sie hier mit Holundergelee gefüllt, aber es bietet sich natürlich an, verschiedene Marmeladen zu verwenden, denn von diesen handlichen kleinen Hefeteig-Teilchen schafft jeder sicher mehr als nur eins. Ich könnte mir zum Beispiel auch Vanillepudding oder Nutella super als Füllung vorstellen.

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