Kürbiskuchen mit Mascarpone-Creme

Heute wandert der Hokaido-Kürbis nicht in die Suppe, sondern in einen leckeren Kuchen. Die meisten Kürbiskuchen-Rezepte verlangen ja nach Kürbismus, und der Kuchen wird dann ganz einheitlich gelb. Ich wollte aber lieber einen Teig, der die Struktur und Farbe des Kürbis noch erkennen lässt, und habe mich deshalb für eine Version mit roh geraspeltem Hokaido entschieden, also fast wie bei einem Karottenkuchen [Klick]

Dieser Kuchen wird sehr saftig und schmeckt fein nach Kürbis, ohne aber natürlich irgendwie nach Gemüse zu schmecken. Wer dem ganzen dennoch etwas misstraut, dem kann ich meinen Sticky Apple Pie [Klick] wärmstens ans Herz legen: Ganz ähnlich, aber statt  Kürbis mit Äpfeln. 

Diesen wunderschönen Herbstkuchen widme ich der lieben Antonella, die gerade drüben bei sich die schönsten Herbstrezepte sucht! 

Kürbiskuchen mit Mascarpone-Creme

Für eine Form von 26 cm Durchmesser

  • 260 g weiche Butter
  • 225 g Zucker 
  • 3 Eier 
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Backnatron
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 TL Zimt
  • 75 g gemahlene Haselnüsse 
  • 225 ml saure Sahne
  • 1 EL Rum
  • 600 g geraspelter (Hokaido-)Kürbis

Für die gebrannten Haselnüsse:

  • 50 g gehackte Haselnüsse 
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Zimt

Für die Creme:

  • 100 g Butter
  • 125 g Frischkäse
  • 125 g Mascarpone
  • 100 g Zucker 
  • 50 ml Ahornsirup

Pumpkin Cake
1. Die weiche Butter mit dem Zucker schlagen, bis eine helle und fluffige Creme entsteht.

2. Dann die Eier nacheinander unterrühren.

3. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver, Natron, Zimt, Salz und den gemahlenen Haselnüssen mischen mit der sauren Sahne und dem Rum abwechselnd sehr kurz unter die Butter-Ei-Mischung rühren. Das geraspelte Kürbisfleisch unter die Masse ziehen. 

4. In eine gefettete Springform füllen und bei 175 Grad etwa 50 Minuten backen.

5. In der Zwischenzeit die gehackten Haselnüsse karamellisieren. Dafür Nüsse und Zucker mit etwas Wasser mischen und in einer Pfanne  ganz langsam goldbraun werden lassen, dabei immer wieder umrühren. Zum Schluss den Zimt untermischen und das ganze auf einem Stück Backpapier auskühlen lassen. 

6. Für die Creme darauf achten, dass Butter, Mascarpone und Frischkäse Zimmertemperatur haben. Butter mit Zucker und Ahornsirup cremig schlagen. Frischkäse und Mascarpone esslöffelweise dazurühren.

7. Erst einmal alles gut abkühlen lassen, die Creme in den Kühlschrank stellen.

8. Wenn alles gut durchgekühlt ist, die Creme auf den Kuchen streichen und mit den gebrannten Haselnüssen verzieren.

9. Mjamm!!!

Topfbrot mit Kamut und Kürbiskernen

World Bread Day. Was es nicht alles gibt. Auf jeden Fall eine super Sache, denn selber Brot backen ist einfach toll. Aus Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig oder Hefe und sonst nix entstehen auch zu Hause wirklich köstliche Brote – ganz ohne diese seltsamen Zusatzstoffe, die auf Brotverpackungen aus dem Laden auftauchen. Für mich ist das jedes Mal wieder ein kleines Wunder.

Deshalb mache ich natürlich sehr gerne mit beim World Bread Day 2017, den Zorra jedes Jahr auf ihrem Kochtopf-Blog organisiert. Blogger aus der ganzen Welt bloggen heute die verschiedensten Brotrezepte dazu. Bei mir gibt es heute ein Brot mit dem eher seltenen Kamut-Mehl, einer Nachzüchtung des ägyptischen Urweizens. Dazu ein paar knusprige Kürbiskerne, ein Hauch Hefe und Wasser. Fertig. Am besten wird dieses Brot in einem gusseisenen Topf gebacken. Wer keinen hat, kann natürlich auch freihändig einen Laib formen und auf dem Backstein backen, dann dürfte das Brot aber etwas flacher laufen als meines hier.

Mischbrot aus dem Topf mit Kamut-Mehl und Kürbiskernen

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Zitronen-Joghurt-Gugelhupf mit Thymian

Das besondere an diesem Zitronen-Joghurt-Gugelhupf ist nicht der frische Zitronen-Geschmack mit dem klitzekleinen Hauch Thymian, auch nicht das schrecklich gute Gewissen beim Essen, sprich: Joghurt. Sondern, dass der Kuchen eigentlich jeden Tag besser schmeckt, mindestens 3-4 Tage lang. Man kann ihn also perfekt vorbereiten und zum richtigen Zeitpunkt aus der Schublade ziehen.

Anlass für diesen Kuchen und gleichzeitig für eine neue Gugelhupf-Form ist der 13. (!) Blogger-Geburtstag von Zorras Kochtopf, den sie mit einem Gugelhupf-Blogevent feiert. Herzlichen Glückwunsch!

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Rotwein-Schokoladen-Torte

Bei dieser leckeren Rotwein-Schokoladen-Torte ist es wichtig, den Schokoladen-Überzug so glatt wie möglich zu kriegen. Das geht aber ganz einfach: Erst die Torte mit einer sehr dünnen Schicht Schokoladen-Ganache rundherum einstreichen und im Kühlschrank festwerden lassen. Dann mit einer dickeren Schicht Schokolade überziehen und sie möglichst gleichmäßig auf dem Rotweinkuchen verteilen. Dann kommt der Trick: Ein langes Messer in heißes Wasser tauchen, bis die Klinge warm wird, abtrocknen und behutsam über die Ganache führen. So wird die Schicht ganz glatt und die Schokoladensauce kann schön gleichmäßig darüber tropfen.

Fluffige Rotwein-Schokoladen-Torte mit Schokoladenganache und Schokoladen-Dripping-Sauce

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Nuss-Torte

Diese hübsche Nuss-Torte mit Sahne-Füllung bekommt mein Papa heute zum Geburtstag. Sie besteht aus drei saftigen Haselnuss-Biskuit-Böden und wird mit Haselnuss-Sahne gefüllt. Außenrum kommt in diesem Fall keine Sahne sondern Pudding-Buttercreme: So wird das Törtchen stabiler und hat eine echte Chance, die Autofahrt heil zu überstehen.

Nuss-Sahne-Torte mit Biskuit

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Einhorn-Torte

Zum Geburtstag hat sich die kleine Matilda eine Einhorn Torte gewünscht. OK! Auf Instagram gibts ja schon seit einer Weile die tollsten Einhorn-Torten, aber ohne konkreten Wunsch einer Sechsjährigen hätte ich mich da im Leben nicht drangetraut. Das Innere der Torte war relativ schnell klar: Schokoladiger Sachertortenboden nur mit Marmelade gefüllt. Die kann man aus Zeitmanagementgründen ein bis zwei Tage vorher machen und sie ist stabil genug, um nicht nur die ganze Deko zu tragen, sondern auch hoffentlich den Transport der Torte durch die Stadt zu überleben. Und alle Kinder mögen Schokokuchen, oder?

Zauberhafte Einhorn Torte

Eingekleidet wird das Törtchen mit Swiss Meringue Buttercreme, die ist nicht so süss wie Amerikanische Buttercreme und viel weißer als die Deutsche Puddingvariante. Die Mähne wird aus Italien Meringue Buttercreme gemacht, hauptsächlich weil man die mit rotem Obst-Gelee schön pink einfärben kann und ich möglichst wenig künstliche Farbe verwenden wollte. Ein paar Tropfen habe ich dann doch gebraucht. Matilda wollte halt vor allem ein pinkes Einhorn. Man könnte natürlich einfach weiße Buttercreme machen und sie in allen Farben des Regenbogens einfärben. Weil das Törtchen ja für viele kleine Kinder gedacht war, habe ich die Buttercremes übrigens mit pasteurisiertem Eiweiß aus dem Tetrapack zubereitet. Ich weiß nicht, ob das nötig ist, mir war aber wohler damit.

Kommen wir zum Wichtigsten: Das Hörnchen, die Öhrchen und die Äuglein. Sie werden aus Fondant geformt, auf Holzspieße gesteckt und schön durchgetrocknet. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass irgendjemand das Fondant-Zeug tatsächlich essen würde. Bis ich gesehen habe, wie sechs kleine Mädchen andächtig ein Einhorn-Ohr  im Kreis herumreichen und abbeißen.

Dazu noch jede Menge Glitzerperlen und Zuckerstreusel und fertig ist das magische Einhorn.

Einhorn Torte

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