Topfbrot mit Kamut und Kürbiskernen

World Bread Day. Was es nicht alles gibt. Auf jeden Fall eine super Sache, denn selber Brot backen ist einfach toll. Aus Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig oder Hefe und sonst nix entstehen auch zu Hause wirklich köstliche Brote – ganz ohne diese seltsamen Zusatzstoffe, die auf Brotverpackungen aus dem Laden auftauchen. Für mich ist das jedes Mal wieder ein kleines Wunder.

Deshalb mache ich natürlich sehr gerne mit beim World Bread Day 2017, den Zorra jedes Jahr auf ihrem Kochtopf-Blog organisiert. Blogger aus der ganzen Welt bloggen heute die verschiedensten Brotrezepte dazu. Bei mir gibt es heute ein Brot mit dem eher seltenen Kamut-Mehl, einer Nachzüchtung des ägyptischen Urweizens. Dazu ein paar knusprige Kürbiskerne, ein Hauch Hefe und Wasser. Fertig. Am besten wird dieses Brot in einem gusseisenen Topf gebacken. Wer keinen hat, kann natürlich auch freihändig einen Laib formen und auf dem Backstein backen, dann dürfte das Brot aber etwas flacher laufen als meines hier.

Mischbrot aus dem Topf mit Kamut-Mehl und Kürbiskernen

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Schnelles Mischbrot aus dem Topf

Das ist mein absolutes Rekord-Brot: gerade mal 3,5 Stunden vom Teig-Anrühren bis zum fertigen Brot. Heraus kommt ein wirklich ordentliches Mischbrot, das dank wenig Hefe erstaunlich lange frisch bleibt. Wegen der kurzen Führung hat das Brot ein bisschen wenig Tiefe und deshalb hab ich mir eine Win-Win-Situation ausgedacht. Ich hab einfach die verschiedenen Gläser von altem Sauerteig, die vom wöchentlichen Auffrischen im Kühlschrank übrigbleiben, reinverbacken. Gibt Geschmack und macht Platz im Kühlschrank. Dazu muss man nur die Menge Sauerteig wiegen und zu jeweils 50 Prozent vom Wasser und vom Roggenmehl abziehen.

Einfaches Mischbrot aus dem Topf

  • 100 ml Wasser
  • 10 g Zucker
  • 3,5 g Trockenhefe
  • 600 g Weizenmehl 550
  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g Rogenvollkornmehl
  • 95 g Sauerteig
  • 460 g Wasser
  • 20 g Zuckerrübensirup
  • 20 g weiche Butter
  • 20 g Salz
  • 1 EL Brotgewürz (z.B. Koriander, Kümmel, Fenchel, Anis)

1. 100 ml Wasser, Zucker und Trockenhefe mischen und kurz stehen lassen.

2. In der Zwischenzeit Weizenmehl, Dinkelmehl, Roggenvollkornmehl, Sauerteig, Wasser und Zuckerrübensirup in die Schüssel geben. Dann das Hefewasser zugeben und etwa 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten. Dabei die weiche Butter stückchenweise dazugeben.

3. Nach den ersten 4 Minuten Knetzeit das Salz und das Brotgewürz zugeben und langsam weiterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Auf meiner Kitchen Aid dauert das bei niedrigster Stufe ungefähr 4 Minuten.

4. Den Teig zugedeckt 90 Minuten ruhen lassen, dabei alle 30 Minuten falten.

5. Den Teig rundwirken und mit dem Schluss nach unten für 45 Minuten in ein bemehltes Gärkörbchen setzen.

6. In der Zwischenzeit den Ofen und den gusseisernen Topf auf 250 Grad vorheizen.

7. Vorsichtig den heißen Topf aus dem Ofen holen und den Deckel abnehmen. Den Teig hineinplumpsen lassen, den Deckel wieder aufsetzen und den Topf genauso vorsichtig wieder in den Ofen zurückschieben. Ofentemperatur auf 230 Grad reduzieren.

8. Das Brot so 45 backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis es schön knusprig ist.

9. Mjamm!!!

Mohnflesserl

Mohnzöpfe

Mohnflesserl – oder wie ich sagen würde Mohnzöpferl – waren das Thema beim ersten Synchronbacken des Jahres von Zorras Kochtopf. Das Rezept kommt von Dietmar Kappl, ich habe nur das 700er Mehl durch zwei Drittel 405er und ein Drittel Weizenvollkornmehl ersetzt.

Die größte Erkenntnis für mich war der „Einstrang-Zopf“, mir war nicht klar, dass man mit weniger als 3 Strängen flechten kann, so wie man das halt von der Kinderfrisur kennt. Also wieder was gelernt, ein paar Finger verknotet und dabei knusprige frische Zöpfe, äh Flesserl gebastelt.

Mohnzöpfe

Mitgemacht haben diese Mal übrigens folgende bezaubernde Bäckerinnen:

Verena’s Bog Schöne Dinge
Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Ingrid von auchwas
Anna-Lena von Teigliebe
Ina von Applethree
Petra von Obers trifft Sahne
Christina / The Apricot Lady
Kathrin von Summsis Hobbyküche
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Zorra vom Kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchent

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Topfbrot – Das gelingt auch Anfängern

Einfaches selbstgebackenes Brot aus dem Topf mit Weizen und ohne Sauerteig

Ja ich weiß, diese ganze Brotbackerei kann ganz schön einschüchternd sein. Viele haben Angst vor Sauerteig, lebende Organismen und so weiter. Und dann das ganze Equipment und die vielen Fachwörter: Backstein, Gärkorb, Wirken, Schwaden was weiß ich nicht alles. Für alle, die keine Lust haben sich erstmal jahrelang einzulesen und teures Werkzeug zu kaufen, ist dieses Brot gedacht. Es gelingt hundertprozentig und schmeckt spektakulär gut. Alles was man braucht ist ein Topf aus Gusseisen und ein bisschen Geduld. Das Rezept ist – wie könnte es anders sein – vom Plötzblog.

Einfaches selbstgebackenes Brot aus dem Topf mit Weizen und ohne Sauerteig

  • 280 g Weizenmehl 1050
  • 175 g Wasser
  • 6 g Salz
  • 3 g Frischhefe
  • 420 g Weizenmehl 550
  • 280 g Wasser
  • 8 g Salz
  • 4 g Frischhefe
  • Brotgewürz nach Belieben (z.B. Fenchel, Kümmel, Koriander, Anis)

Einfaches selbstgebackenes Brot aus dem Topf mit Weizen und ohne Sauerteig

  1. 2-3 Tage vorm Backtag: 280 g Weizenmehl 1050 und 175 g Wasser, 6 g Salz und 3 g Frischhefe mit einem Löffel verrühren bzw. verkneten bis eine kompakte Masse entsteht. Abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann für 2 – 3 Tage in den Kühlschrank stellen. Das lange Warten ist wichtig, weil sich dabei ein toller Geschmack entwickelt.
  2. Am Backtag 420 g Weizenmehl 550 und 280 g Wasser heiß aus der Leitung verrühren und 1 Stunde quellen lassen.
  3. Dann das gequollene Mehl, den Vorteig aus dem Kühlschrank und weitere 8 g Salz und 4 g Frischhefe und wer mag etwas Brotgewürz 5 Minuten mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf kleinster Stufe kneten, dann nochmal 4 Minuten auf zweitkleinster Stufe.
  4. Den Teig abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dabei alle 30 Minuten mit einem Löffel unter den Rand des Teiges fahren und den Teigrand nach oben ziehen und wieder in die Mitte fallen lassen. So wird der Teig insgesamt ein bisschen straffer.
  5. Inzwischen schon mal den Ofen mitsamt dem Gusseisen-Topf auf 250 Grad vorheizen und eine große Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen und einen Esslöffel Mehl hineinstreuen.
  6. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in eine runde Form bringen, dazu die Ränder zur Mitte hin einklappen. Den Laib in die Schüssel setzen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.
  7. So, jetzt aufpassen dass man sich nicht die Finger verbrennt: Den heißen Topf aus dem Ofen holen und den Teig hineinplumpsen lassen. Deckel wieder aufsetzen und vorsichtig zurück in den Ofen.
  8. Die Ofentemperatur auf 230 Grad reduzieren und 35 Minuten backen lassen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten backen lassen.
  9. Vorsichtig aus dem Ofen holen, das Brot aus dem Topf stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  10. Mjammm!!!

Einfaches selbstgebackenes Brot aus dem Topf mit Weizen und ohne Sauerteig

Einfaches selbstgebackenes Brot aus dem Topf mit Weizen und ohne Sauerteig

Dinkel-Semmeln über Nacht

Einfache Dinkelsemmeln oder -brötchen mit Übernachtgare

Beim Plötzblog hab ich ein Rezept für Dinkel-Brötchen mit Übernachtgare entdeckt, das ich aus Gründen gewisser Unzulänglichkeiten meiner Vorratsspeicherung etwas abändern musste. Nun, das ist ja ein äußerst praktische Angelegenheit: Abends den Teig anrühren, den dann einfach in der Küche rumstehen lassen und morgens backen und leckere saftige Semmeln für das herzhafte Frühstück haben. Ich frühstücke ja lieber salzig als süß, aber ich schweife ab.

Einfache Dinkelsemmeln oder -brötchen mit Übernachtgare

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Joghurt-Hörnchen

Joghurt-Hörnchen aus Hefeteig zum Sonntagsfrühstück. Nach einem einfachen Rezept von Das Knusperstuebchen

Guten Morgen! Halb Croissant halb Hefe-Teilchen. Diese leckeren Joghurt-Hörnchen vom Knusperstübchen hatte ich schon lange im Blick. Sie sind perfekt, wenn man zum Sonntagsfrühstück etwas besonderes haben möchte, denn das beste ist: Der Teig kann schon am Samstag gemacht und dann über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden.  So geht’s am Sonntag Morgen ganz schnell.

Joghurt-Hörnchen aus Hefeteig zum Sonntagsfrühstück. Nach einem einfachen Rezept von Das Knusperstuebchen

Für ca 16 kleine Hörnchen

  • 25 g Frischhefe
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1TL  Zucker
  • 420 Mehl
  • 170 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 50 g weiche Butter (für den Teig)
  • 1 TL zum Einreiben
  • 1 TL Salz
  • weitere 70 g Butter
  • Mehl zum Bestäuben
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch

Joghurt-Hörnchen aus Hefeteig zum Sonntagsfrühstück. Nach einem einfachen Rezept von Das Knusperstuebchen

  1. 420 g Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. 100 ml lauwarme Milch in die Mulde gießen, einen TL Zucker und die zerbröckelte Hefe zur Milch geben und vorsichtig rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Etwa 10 Minuten stehen lassen.
  2. Joghurt, Ei,  1 Prise Salz und 50 g weiche Butter zugeben und kneten, bis ein glatter weicher Teig entstanden ist. Den Teig mit 1 TL Butter bestreichen und 1 Stunde gehen lassen.
  3. Die Teig in 8 Portionen teilen und jede Portion zu einem Kreis von ca. 25 cm ausrollen. Den ersten Kreis mit einem TL weicher Butter bestreichen und den zweiten Kreis darauf legen. Weitermachen bis alle Teigkreise aufeinander liegen. Den obersten Kreis nicht mit Butter bestreichen. Das ganze abdecken und bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren.
  4. Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwa 10 Minuten lang Raumtemperatur annehmen lassen. Den Teig auf doppelte Größe ausrollen und in 16 „Tortenstücke“ teilen.
  5. Die „Tortenstücke“ von der langen Seite her aufrollen und die kleinen Hörnchen 10 Minuten gehen lassen.
  6. Die Hörnchen mit einer Mischung aus Eigelb und Milch bestreichen. Und bei 190 Grad Umluft etwa 10 Minuten goldgelb backen.
  7. Mjammm!!!!

Joghurt-Hörnchen aus Hefeteig zum Sonntagsfrühstück. Nach einem einfachen Rezept von Das Knusperstuebchen